Dynastische Eheverträge der Frühen Neuzeit
  • Startseite
  • Projekt
  • Verträge
  • Hilfsmittel
    • Glossar
    • Literatur und Quellen
    • Tipps zur Suche
    • Links
    • Feedback
  • English

Auf dieser Seite

  • Vertragsinhalt
  • Erbrechtliche Regelungen
  • Externe Instanzen beteiligt
  • Kommentar
  • Nachweise
  • Empfohlene Zitation

Andere Formate

  • PDF

Ehevertrag Nr. 264: Pfalz-Sulzbach - Schleswig-Holstein-Gottorf

  • Datum der Vertragsschließung: 1. Juli 1620
  • Ort der Vertragsschließung: Husum

Bräutigam

  • Name: August von Pfalz-Sulzbach
  • GND: 102111014
  • Geburtsjahr: 1582
  • Sterbejahr: 1632
  • Dynastie: Wittelsbach (Pfalz-Sulzbach)
  • Konfession: lutherisch

Braut

  • Name: Hedwig Schleswig-Holstein-Gottorf
  • GND: 118101099
  • Geburtsjahr: 1603
  • Sterbejahr: 1657
  • Dynastie: Oldenburg (Schleswig-Holstein-Gottorf)
  • Konfession: lutherisch

Akteure des Bräutigams

  • Name: August von Pfalz-Sulzbach
  • GND: 102111014
  • Dynastie: Wittelsbach (Pfalz-Sulzbach)
  • Verhältnis: /

Akteure der Braut

  • Name: Augusta von Dänemark
  • GND: 12112357X
  • Dynastie: Oldenburg (Dänemark)
  • Verhältnis: Mutter
  • Name: Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf
  • GND: 11870320X
  • Dynastie: Oldenburg (Schleswig-Holstein-Gottorf)
  • Verhältnis: Bruder

Vertragsinhalt

1 – Mitgift in Höhe von 20000 Reichstalern durch Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorf; die Mutter der Braut leistet weitere 10000 Reichstaler Beisteuer

2 – Widerlage abhängig von der Anzahl gemeinsamer Kinder

3 – Wittum geregelt: Schloss, Stadt, Amt und Landgericht Sulzbach; Rechte der Braut auf den Wittumsgütern geregelt; Leibgedinge von 2400 Reichstaler, wenn keine gemeinsamen Kinder vorhanden sind und 2500 Reichstaler bei gemeinsamen Kindern; Besetzung der Pfarreien nach der unveränderten Augsburgischen Konfession und der Pfalzgräflich-Neuburgischen Kirchenordnung

4 – Morgengabe in Höhe von 4000 Reichsgulden Kapital, die jährlich mit 6% verzinst werden

5 – Bräutigam stirbt vor der Braut ohne gemeinsame Erben: optiert der Bruder des Bräutigams Johann Friedrich von Pfalz-Neuburg das Amt Sulzbach, so braucht die Braut trotz der Disposition und dem im April geschlossenen Rezess zwischen den beiden Brüdern, nicht eher von Sulzbach zu weichen, als ihr sowohl von Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg, als auch von Johann Friedrich vollkommen Ersatz geleistet wurde

6 – Anlage der Beisteuer auf dem Wittum festgelegt

7 – Dänische und gottorfische Kommissarien sollen zur Überwachung der Durchführung und der Zustimmung der pfalzgräflichen Brüder abgeordnet werden

8 – Bestimmungen über Mitgift, Widerlage, Aussteuer und Leibgeding bei Todesfall; Wiederverheiratung der Braut geregelt; Konsens der Brüder des Bräutigams soll eingeholt werden

Erbrechtliche Regelungen

8 – Bestimmungen über Mitgift, Widerlage, Aussteuer und Leibgeding bei Todesfall; Wiederverheiratung der Braut geregelt; Konsens der Brüder des Bräutigams soll eingeholt werden

Externe Instanzen beteiligt

8 – Bestimmungen über Mitgift, Widerlage, Aussteuer und Leibgeding bei Todesfall; Wiederverheiratung der Braut geregelt; Konsens der Brüder des Bräutigams soll eingeholt werden

Kommentar

Die Angaben im Regest basieren auf den Angaben des Landesarchivs Schleswig-Holstein auf Arcinsys Schleswig-Holstein.

Nachweise

  • Archivexemplar: LASH, Urk.-Abt. 7, Nr. 55; LASH, Urk.-Abt. 7, Nr. 56

Empfohlene Zitation

Dynastische Eheverträge der frühen Neuzeit. Vertrag Nr. 264. Philipps-Universität Marburg. Online verfügbar unter https://dynastische-ehevertraege.online.uni-marburg.de/de/vertraege/264.html.

@misc{ Dynastische Ehevertr{"a}ge der fr{"u}hen Neuzeit,
title = {Dynastische Ehevertr{"a}ge der fr{"u}hen Neuzeit: Vertrag Nr. 264},
 url = {https://dynastische-ehevertraege.online.uni-marburg.de/de/vertraege/264.html}
}


SFB 138 - Dynamiken der Sicherheit



Impressum | Datenschutz